Hochbeete in Fildeken-Rosenberg

Essbare Stadt nun auch im Quartier Fildeken Rosenberg.
Öffentliche Hochbeete an zwei Standorten in Fildeken-Rosenberg

Neben Sal­bei, Basi­li­kum und Pilz­kraut pflanz­ten Tors­ten Woll­berg, Agnes Well­kamp, Julia Nakot­te und Samu­el auch noch ande­re Pflan­zen ein, die jetzt von den Bürger:innen in Fil­de­ken-Rosen­berg gepflegt, gewäs­sert und genutzt wer­den sol­len.
An zwei Stand­or­ten ist dies jetzt mög­lich. Zum einen ste­hen die Bee­te auf den Rasen­flä­chen des „8‑Stock“ an der Mosel­stra­ße und zum ande­ren an der „Kräu­ter­schne­cke“ auf der Rheinstraße.

„Wir hof­fen, dass sich die Bewohner:innen gera­de bei den aktu­ell hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren um die Pflan­zen küm­mern und sie aus­rei­chend mit Was­ser ver­sor­gen!“, sagt Tors­ten Woll­berg vom Ver­ein Ess­ba­re Stadt Bocholt – Bor­ken e.V., der die Pflan­zen besorgt hat.

„Neben dem kuli­na­ri­schen Nut­zen wäre es schön, wenn die Hoch­bee­te auch die Gemein­schaft der Nach­bar­schaft unter­ein­an­der för­dern.“, hofft Agnes Well­kamp vom Quar­tiers­ma­nage­ment Fildeken-Rosenberg.

Die­ses klei­ne Pro­jekt ist auf jeden Fall wie­der ein gutes Bei­spiel für die her­vor­ra­gen­de Zusam­men­ar­beit des Netz­werks, das im Rah­men des Quar­tiers­ma­nage­ments in Fil­de­ken-Rosen­berg auf­ge­baut wur­de.
Finan­zi­ell unter­stützt wur­de das Pro­jekt von der Stadt Bocholt (80 %) und dem Ver­ein Ess­ba­re Stadt Bocholt – Bor­ken e.V. (20 %), die Flä­chen zum Auf­stel­len wur­den zum einen von der Bochol­ter Heim­bau bzw. der Eigen­tü­mer­ge­mein­schaft Mosel­stra­ße zur Ver­fü­gung gestellt, den Bau und die Lie­fe­rung der Hoch­bee­te wur­den von der Ewi­bo GmbH über­nom­men, der Ver­ein Leben im Alter hat die Gesamt­ko­or­di­na­ti­on über­nom­men und die Frei­zeit­an­la­ge Aa-See e.V. hat sich tat­kräf­tig bei der Auf­stel­lung und Bepflan­zung beteiligt.

Wie man sieht, bringt so ein klei­nes Pro­jekt sie­ben Akteu­re zusam­men. Nun bleibt zu hof­fen, dass die Bee­te auch vie­le Men­schen und Bürger:innen aus dem Quar­tier zusammenbringt.

Die Hoff­nung wird dadurch gestützt, dass die Nachbar:innen an der Rhein­stra­ße bereits die Bee­te gemein­sam mit Gemü­se bepflanzt haben.
Wir wün­schen wei­ter­hin einen grü­nen Daumen!