Quartier Fildeken-Rosenberg blitzblank

24.03.2021 | Pres­se

Müllsammelaktion ein voller Erfolg

Klaus Rüh­ling (Rü)

„Dass unse­re Kin­der bereits in jun­gen Jah­ren ein Bewusst­sein für die Umwelt­pro­ble­ma­tik unse­rer Welt ent­wi­ckeln, fin­den wir als Eltern sehr wich­tig“, sagt Heinz-Peter Effing, „die Müll­sam­mel­ak­ti­on war hier­für eine tol­le Gele­gen­heit. Sol­che Aktio­nen soll­ten regel­mä­ßig und noch groß­flä­chi­ger statt­fin­den, um alle Tei­le unse­rer Gesell­schaft end­lich nach­hal­tig für den Umwelt­schutz zu sen­si­bi­li­sie­ren.“ Heinz-Peter Effing, der mit sei­nen Töch­tern Mila (6) und Runa (3) im Quar­tier Fil­de­ken-Rosen­berg Müll auf­ge­sam­melt hat­te, freut sich über die von jusi­na initi­ier­te Akti­on, an der sich zahl­rei­che Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner im Wohn­vier­tel betei­ligt haben.

„Im Rah­men der offe­nen Jugend­ar­beit sind wir in der ver­gan­ge­nen Woche täg­lich mit den Kin­dern und Jugend­li­chen unter­wegs gewe­sen, um Müll auf­zu­sam­meln“, berich­tet auch jusi­na Päd­ago­gin Sabri­na Dem­ming, die im Quar­tiers­Haus an der Saar­stra­ße die Akti­on koor­di­nier­te und orga­ni­sier­te. „Die Leu­te konn­ten Putz­ma­te­ria­li­en wie Müll­tü­ten und Hand­schu­he abho­len und haben die­ses Ange­bot reich­lich genutzt“. Die Akti­on fand im Rah­men des Ver­fü­gungs­fonds statt. Der Ver­fü­gungs­fonds ist För­der­geld, das im Rah­men des Städ­te­bau­för­der­pro­gram­mes “Sozia­le Stadt” vom Bund, dem Land NRW und der Stadt Bocholt bereit­ge­stellt wird. Die­ses Geld wird dazu genutzt, Ideen von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern im Quar­tier umzu­set­zen. Die Fir­ma Hun­ger­kamp stell­te zudem Trink­fla­schen für Kin­der bereit, die Grenz­land­gärt­ne­rei Hoven unter­stütz­te die Akti­on mit Blu­men. „Damit unser Quar­tier auf­blü­hen kann, gab es dazu noch ein Päck­chen Blu­men­sa­men“, so Agnes Well­kamp, Quar­tiers­ma­na­ge­rin in Fildeken-Rosenberg.

Vater Effing wuss­te von einem ganz beson­de­ren Erleb­nis zu berich­ten: „Wir haben einen Ein­kaufs­wa­gen gefun­den, den haben wir „Müll­mo­bil“ getauft. Er hat sich beim wei­te­ren Müll­sam­meln als sehr prak­tisch erwie­sen und uns gute Diens­te erwie­sen.“
Unter­stützt wur­de die Akti­on auch von den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen, der Grund­schu­le, den Kir­chen­ge­mein­den, dem Ver­ein Leben im Alter (L‑i-A) sowie dem Ver­ein Frei­zeit­an­la­ge Aa-See Bocholt.